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Die Geschichte der Stadt Heilbronn

Heilbronns Geschichte reicht viele Jahrhunderte zurück. So wurde das Gebiet vermutlich bereits 30.000 v. Chr. besiedelt. Auch die Römer und Kelten waren in diesem Gebiet sehr aktiv. Bei Böckingen bspw. wurde um 90 n. Chr. ein Limes-Kastell errichtet und 741 n. Chr. wird Heilbronn als „Helibrunna“ im Zuge einer Schenkung zum allerersten Mal erwähnt. Dieser Name geht auf eine Wasserquelle zurück.

Um 1100 hatte Heilbronn einen eigenen Markt, eine Münzstätte und sogar eine Schiffsanlände. Verschiedene agierende Mächte versuchten im hohen Mittelalter Heilbronn unter ihre Herrschaft zu bekommen und einzuverleiben. So besaß der Bischof von Würzburg die Kirche sowie diverse andere Rechte. Im Jahre 1281 erhielt Heilbronn dann das Stadtrecht durch Rudolf I. von Habsburg. Ca. 50 Jahre später wurden mit Erlaubnis von Kaiser Ludwig dem Bayer der Neckarlauf verändert und ein eigener Hafen errichtet.

Heilbronns bewegte Geschichte zeigt sich in vielerlei Hinsicht. So wurde im 15. Jahrhundert die Kilianskirche zur gotischen Hallenkirche verändert. Im Jahre 1525 kämpfte der „Neckartaler Haufen“ im Raum Heilbronn unter Jäklein Rorbach sowie Götz von Berlichingen. 1530 bekannte sich dann der Rat der Reichsstadt zum Evangelismus.

Die Bedeutung Heilbronns wuchs mit der Zeit deutlich und entwickelte sich im 19. Jahrhundert zur zweitwichtigsten Industriestadt Württembergs. Bis 1938 wuchs die Einwohnerzahl u. a. durch Eingemeindungen auf damals beachtliche 72.000 Einwohner.

Einen starken Einbruch erlebte auch Heilbronn durch den 2. Weltkrieg, da innerhalb einer halben Stunde der Großteil Heilbronns durch den englischen Luftangriff zerstört wurde und nahezu 7.000 Menschen in diesen Minuten starben. Nach zehn Tagen Kampfes besetzten US-Truppen am 12. April 1945 Heilbronn. Zügig wurde mit dem Wiederaufbau begonnen, sodass Heilbronn bald wieder zu einem Großteil aufgebaut war.

Im Jahre 1970 wurde Heilbronn durch diverse weitere Eingemeindungen zur Großstadt. Im Jahre 1992 verließen dann die amerikanischen Truppen die Stadt. Dadurch konnten die nun freuen Flächen für Wohnungen und Gewerbe sowie zu Naherholungszwecken verwendet werden. Da der Nahverkehr eine bedeutende Rolle spielt, wird seit 1999 die Stadtbahn permanent ausgebaut. Vom April bis Anfang Oktober 2019 fand in Heilbronn die Bundesgartenschau statt, die einen großen Anklang fand und Magnet vieler Besucher aus dem In- und Ausland war.

Sehenswürdigkeiten in Heilbronn

Auch wenn die Bundesgartenschau zu Ende ist, sind wunderschöne Park- und Naherholungsflächen geblieben. Zusammen mit den schon lange existierenden Parkanlagen, wie z.B. Pfühlpark oder Trappensee, lässt sich ein Besuch in Heilbronn wunderbar aus Flanieren / Spazieren gehen, Kulturprogramm und kulinarischen Genüssen im Heilbronner Brauhaus kombinieren. Vor oder nach einem Besuch in unserem Brauhaus empfehlen wir Ihnen vor allem:

  • Das Heilbronner Rathaus mit seiner prachtvollen, astronomischen Kunstuhr
  • Die Kilianskirche
  • Die Experimenta
  • Den Deutschhof

Heilbronn verfügt über einen gut getakteten öffentlichen Nahverkehr, die meisten Sehenswürdigkeiten sind aber in der Innenstadt zu Fuß erreichbar und nicht weit weg vom Heilbronner Brauhaus.